Wohin mit Sofa und defektem Kühlschrank – Entrümpelung vom Profi

admin Haus / Wohnen , , ,

Alte defekte Möbel

Immer häufiger müssen in Deutschland Wohnungen komplett geräumt werden. Eine Haushaltsauflösung ist eine Aufgabe, die niemand gerne übernimmt. Denn dazu gehört die Entsorgung des gesamten Mobiliars sowie aller Installationen, die nicht zur Grundausstattung der Wohnung zählen wie etwa vom Mieter installierte Lampen, Vorhänge, Küchengeräte oder nachträglich verlegte Teppichböden. Oftmals bleiben kistenweise persönliche Gegenstände, Kleider und Bettwäsche zurück, und in manchen Fällen hat sich jede Menge Müll angesammelt, der sachgerecht getrennt und entsorgt werden muss.

Eine Haushaltsauflösung steht immer dann an, wenn der Bewohner entweder verstorben ist oder einfach verschwindet ohne sich um seine Hinterlassenschaften zu kümmern. Letzteres ist häufig bei „Mietnomaden“ der Fall. So nennt man Menschen, die eine Wohnung einfach besetzen oder unter Vorspiegelung falscher Versprechungen einziehen, dann aber die Miete schuldig bleiben. Meist dauert es Monate, bis der Vermieter mit einer Räumungsklage Erfolg hat. In solchen Fällen verliert er nicht nur mehrere Monatsmieten, sondern muss sich auch noch um die Entrümpelung und die Renovierung kümmern. 

Wenn es sich um einen Todesfall handelt, dann übernehmen meistens die Hinterbliebenen die Aufgabe der Wohnungsauflösung. Sie haben dann die Möglichkeit, persönliche Dinge und Erinnerungsstücke mitzunehmen, müssen aber alles andere entsorgen und die leere Wohnung besenrein übergeben.

Welche Punkte sind zu beachten?

Ganz gleich wer sich um die Auflösung kümmert, Familie, Freunde oder Wohnungseigentümer – zunächst empfiehlt es sich, eine Liste der vorhandenen Möbel und Gegenstände zu erstellen. Diese werden dann in Kategorien unterteilt: Was möchte man behalten? Was lässt sich eventuell verkaufen? Und was muss alles entsorgt werden? 

Die Erstellung der Inventarliste sollte man in jedem Fall selbst übernehmen, denn nur so man behält den Überblick. Außerdem kann man gleich eventuell hinterlassene Wertgegenstände sicherstellen.

Anschließend ist die Logistik zu klären: Wer hilft beim Transport der Möbel? Muss ein Lieferwagen angemietet werden? Wo werden die Dinge zwischengelagert, die zum Weiterverkauf bestimmt sind? Kompliziert wird es bei der Entsorgung, denn die Zeiten, in denen man alles einfach als Sperrmüll auf die Straße stellen durfte, sind schon lange vorbei. Manche Gemeinden bieten einen Abholservice an, nach Terminabsprache, und verlangen dafür Gebühren. Meist muss man den Müll jedoch selbst sortieren, bei einem Wertstoffhof abliefern und, je nach Menge, für die Entsorgung bezahlen. Ist die Wohnung dann endlich geräumt steht schließlich noch die Endreinigung an. 

Alles in allem ist eine Haushaltsauflösung sehr zeitaufwändig, auch wenn man nicht alles selbst macht. Ganz gleich ob Freunde oder Möbelpacker, Fahrer oder Reinigungspersonal, alles muss organisiert und überwacht werden. Jedenfalls sollte man dabei vor Ort präsent sein. Die wenigsten Menschen, die im Berufsleben stehen, haben die Zeit, sich um das alles zu kümmern. Zusätzlich ist die ganze Aktion mit erheblichen Kosten verbunden. 

In den meisten Fällen ist es einfacher und preisgünstiger, die komplette Haushaltsauflösung einem Fachbetrieb zu übertragen. Solche Firmen verfügen über das nötige Personal, Fahrzeuge sowie Zubehör wie Transportgurte und Umzugskartons. Vor allem haben sie Erfahrung, sie wissen welcher Aufwand im jeweiligen Fall betrieben werden werden muss, welche Gegenstände verkäuflich sind und zu welchem Preis, und wo alles Überflüssige ordnungsgemäß entsorgt werden kann.

Nach einer Ortsbesichtigung erstellen die Profis ein Pauschalangebot, in dem auch der Wert der noch brauchbaren Möbel berücksichtigt wird. Damit spart man sich nicht nur viel Zeit und Ärger sondern in der Regel auch Geld, denn ein Fachbetrieb arbeitet meist schneller und effizienter als jemand, der sich über alle erforderlichen Schritte erst schlau machen muss.

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